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TV-Tipp

Thriller «Im Abgrund» mit Tobias Moretti und Peter Kurth

Berlin (dpa)

Wie weit darf die Polizei bei Verhören gehen? Die ARD setzt zum Champions-League-Finale im ZDF einen Kontrast mit einem Thriller.

Von dpa

LKA-Ermittler Wallat (Peter Kurth, l) geht dem Kindermörder Hagenow (Tobias Moretti) an den Kragen. Foto: Boris Laewen/ARD Degeto/dpa

Das ZDF wird am Samstagabend (28. Mai) Millionen Zuschauer zur besten Sendezeit vor den Fernseher locken. Das Finale der Fußball-Champions League steht an. Der deutsche Coach Jürgen Klopp greift mit dem FC Liverpool nach dem Pokal - die Mannschaft spielt gegen Real Madrid.

Die ARD als öffentlich-rechtliche Senderkonkurrenz bietet an dem Abend (20.15 Uhr) diese Alternative: Das Erste wiederholt den im Herbst 2020 ausgestrahlten Thriller «Im Abgrund» mit Starbesetzung.

Darin verkörpern Tobias Moretti und Peter Kurth Gegenspieler. Moretti (62) spielt einen entlassenen Häftling und Zyniker, Kurth (65) einen Ermittler. In der von Stefan Bühling inszenierten Geschichte nach dem Drehbuch von Arndt Stüwe geht es um Kindesentführung, Folter und Mord.

Der Kommissar hatte es vor 15 Jahren mit zwei verschwundenen Jungen zu tun gehabt. Einer von ihnen wurde in einer Holzkiste im Wald vergraben und verdurstete. Der andere Junge blieb verschwunden. Als Täter wurde der Zyniker ausgemacht. Seit seiner Entlassung nach 15 Jahren wird er wieder observiert. Dann verschwindet wieder ein Kind.

Übergeordnet wirft der Spielfilm diese Frage auf: Wie weit dürfen Polizisten gehen, um Verdächtige in der Vernehmung zum Geständnis zu bewegen?

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