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TV-Kritik

Wien-Tatort "Glück allein": Dubios und komplex

Münster/Wien

Der Tatort aus Wien begann dubios. Im Zentrum des Falls steht ein selbst ernannter Korruptionsjäger, ein Aufklärer der Alpenrepublik, der sich  sich selbst als Saubermann vermarktet. Die Tätersuche geriet komplex. Und nicht nur das störte.

Susanne Poitz

Das Wiener Ermittler-Duo Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer). Foto: ARD Degeto/ORF/Hubert Mican

Der jüngste Wiener „Tatort“ begann dubios: Kaum wurden die Ermittler Eisner und Fellner (Harald Krassnitzer, Adele Neuhauser) zu einem Fall gerufen, wurde ihnen dieser vom Innenministeriums wieder entzogen.

Im Zentrum des Falls: der egozentrische Politiker Ladurner (Cornelius Obonya), selbst ernannter Korruptionsjäger, in dessen Wohnung ein Blutbad geschah. Eisners Misstrauen ihm gegenüber wirkte anfangs gezwungen.

Das suspekte Verhalten des in seinem Dialekt kaum verständlichen Politikers sorgte aber dafür, dass Eisners abweisende Haltung bald berechtigt erschien.

Nach und nach entfaltete sich die Tätersuche zu einem komplexen Fall mit einer seltsam befangenen Kollegin (Gerti Drassl), einer kriminellen Unternehmerin, einem Verdächtigen, der auf mysteriöse Weise in seiner Zelle starb, und einem tragischen Geheimnis rund um die beiden Opfer.

Kurzum: Ein bisschen viel des Schrecklichen.

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