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„The Ice Road“: Zitterpartie

Convoy nach Nord-Dakota

Mit einem Convoy aus drei Trucks schafft Liam Neeson einen Bohrkopf ins vereiste Nord-Dakota, um verschüttete Bergleute zu retten. Spannender Abenteuerfilm in Anlehnung an den Meilenstein „Lohn der Angst“.

Von Hans Gerhold

Liam Neeson hat als Trucker mit Kollegin Amber Midthunder angenehm toughe Gesellschaft. Foto: Wild Bunch

Liam Neeson hat mit „Taken“ eine Karriere als Actionheld begonnen: Sie führte zu Produktionen führte, die der Mühe nicht wert sind. Besser waren Abenteuerfilme wie „The Grey“, wo er von Wölfen verfolgt wird, oder der Western „Seraphim Falls“ (Empfehlung), wo er Pierce Brosnan bis in die Wüste verfolgt.

Mit „The Ice Road“ läuft er wieder auf eisigem Terrain und schafft im Wettlauf mit der Zeit als Trucker einen Convoy mit drei Lastwagen über 300 Meilen nach Nord-Dakota, wo sie mit Bohrgestängen verschüttete Minenarbeiter befreien sollen. Das erinnert an den Meilenstein „Lohn der Angst“, wo zwei Trucks mit Dynamitladung in brüllender Sonne über wacklige Hängebrücken zittern. Die gibt es in „The Ice Road“ auch, dazu kommen ins Eis einbrechende LKW, Saboteure, Sprengungen, eine Lawine und eine toughe Truckerin (Amber Midthunder).

Nicht alle kommen bei der spannenden Zitterpartie ans Ziel, aber sie gereicht dem Genre des Abenteuerfilms zur Ehre. Sehenswert.

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