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„Godzilla vs. Kong“

Das Monsterduell

Im vierten Teil von Warners Monstersagen treten Urechse Gozilla und Riesenaffe Kong zum Clash der Titanen an. Temporeich, laut und mit menschlichem Faktor.

Auf dem Plakatmotiv fliegen die Fetzen: Die Echse Godzilla (l.) trifft auf den Affen King Kong. Foto: Warner Bros.

Was „Peter Hase“ für kleine Kinogänger, dürfte für Kultfreunde beim Restart der Kinos das Monsterduell von Godzilla und Kong sein. 2014 begann Warner mit dem Franchise, das düstere Töne trägt und nun im vierten Teil „Godzilla vs. Kong“ die dauergrimmige Echse aus der Urzeit und den brüllenden Riesenaffen auf Skull Island zum Clash der Titanen lädt. Als kleines Mädchen bringt Waise Jia (Kaylee Hottle), Adoptivtochter einer Forscherin (Rebecca Hall), den menschlichen Faktor ein und gewinnt das Vertrauen des kasernierten Kong, damit er wie bei Jules Verne die Reise zum Mittelpunkt der Erde antritt, wo Godzilla als lebender Kernspeicher haust, an dem ein Energiekonzern interessiert ist. Zwei gigantische Duelle mit CGI-Overkill auf dem Meer und im neonfarbenen Hongkong sorgen für die nötigen Höhepunkte. Die Story kann man bei dem Getöse getrost vergessen. Irgendwie waren die japanischen Produktionen sympathischer. Ein temporeiches Blitzgewitter und Brüllduell.

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