1. www.wn.de
  2. >
  3. Welt
  4. >
  5. Kino-kritik
  6. >
  7. Die Reise dermutigen Barsche

  8. >

„Shorty und das Geheimnis des Zauberriffs“

Die Reise dermutigen Barsche

Drei Korallenfische suchen eine neue Heimat in einem Riff ohne Menschen. Sympathischer deutscher Animationsfilm mit deutlicher Öko-Botschaft für jüngere Zuschauer.

Von Hans Gerhold

Die Korallenfische sind auf Heimatsuche Foto: Alpenrepublik

Wenn Hannes Jaennicke als Synchronsprecher dabei ist, kann man sicher sein: Es geht um Umweltschutz. Die Zerstörung der lebenswichtigen Ökosysteme in Korallenriffs ist in „Shorty und das Geheimnis des Zauberriffs“ in eine Story um drei mutige Fische eingebunden, die eine neue Heimat suchen – ein immer häufigeres Thema in Animationsfilmen.

Als das Schleppnetz einer Fischereiflotte ihr Riff vernichtet, suchen Riffbarsch Shorty, seine Schwester Indigo und Sägefisch Jake „ein Riff, wo es keine Menschen gibt.“ Die Korallenfreunde begegnen Seepferdchen, Haien und einem Laternenfisch, der ihnen in einer Vision den Jupitermond Europa verspricht. Den Machern um Peter Popp geht es darum, jüngeren Zuschauern deutlich zu vermitteln, dass der Mensch selbst Teil der Umwelt ist und ungehemmter Raubbau den eigenen Untergang voran treibt. Einfach animiert und mit einem feinen Gespür für Natur und Tiere. Da muss Shorty eben ohne jedes Zögern einen Wurm von der Angel befreien.

Startseite