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„Dear Future Children”: Demo-Doku

Drei Aktivistinnen

Chile, Hongkong, Uganda – drei junge Aktivistinnen aus diesen drei sehr unterschiedlichen Ländern stehen im Mittelpunkt dieser packenden, via Crowdfunding finanzierten Doku. Auf dem Max-Ophüls-Festival gab es dafür den Publikumspreis.

Von Gian-Philip Andreas

Hilda (2. v. l.) aus Uganda setzt sich auch auf internationalem Parkett für Klimagerechtigkeit ein. Foto: Camino

Noch bestimmen auf der Welt meist die Älteren die Geschicke der Gesellschaft – kein Wunder, dass immer mehr junge Aktivisten versuchen, ein Bewusstsein für die drängendsten Probleme der Menschheit zu wecken. Der Filmemacher Franz Böhm, selbst erst Anfang zwanzig, begleitete für diesen noch kurz vor Corona entstandenen und auf dem Max-Ophüls-Festival mit dem Publikumspreis ausgezeichneten Dokumentarfilm drei Aktivistinnen aus drei sehr verschiedenen Ländern. Rayen kämpft in Chile gegen soziale Ungleichheit, Hilda in Uganda als Vertreterin von Fridays for Future für Klimagerechtigkeit, Pepper in Hongkong gegen den Einfluss Chinas auf die Sonderverwaltungszone. Böhm bleibt mit der Kamera nah an den Protagonistinnen, stürzt sich mit ihnen ins Getümmel, destilliert Erhellendes aus ihren Selbstauskünften. Dabei kommt er ohne didaktischen Kommentar aus – gute Sache!

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