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„Die Gangster-Gang”

Ein Herz für fiese Tiere

Der deutsche Titel ist ungelenk, der Film selbst zum Glück nicht. Im ersten Kinoabenteuer nach der Graphic-Novel-Reihe von Aaron Blabey täuschen fünf für ihre ausgefuchsten Raubzüge bekannte Tiere (ein Hai, ein Wolf, eine Schlange, eine Tarantel und ein Piranha), zu besseren Menschen… äh, Wesen werden zu wollen. Was erst gelingt, als sie an jemand wirklich Bösen geraten.

Von Gian-Philip Andreas

Das Selfie unter smarten Gangstern verspricht, ein tierisch gutes Bild zu werden. Foto: DreamWorks

Wölfe, Schlangen, Piranhas, weiße Haie und Taranteln: Im Gegensatz zu kulleräugigen Kaninchen, schnurrenden Katzen, schwanzwedelnden Hunden und pausbäckigen Hamstern rangieren diese Tiere von jeher ziemlich weit hinten auf der offiziellen Possierlichkeitsskala. Unfair befeuert durch Sagen, Märchen und Horrorfilme haftet ihnen ein verschlagenes Image an, was aber natürlich nicht heißt, dass sie nicht bestens als Antihelden einer guten Story taugen würden. Das hat Autor Aaron Blabey sowieso längst bewiesen. Seine „Bad Guys“-Bücher (deutscher Titel: „Böse Jungs“) über eine eigentlich ganz nette Ganovengang, die sich aus genau diesen Tieren rekrutiert, erfreut sich größter Beliebtheit. 14 Folgen gibt es schon.

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