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„Jurassic World – Ein neues Zeitalter“: Seelenloser Abschluss der legendären Dinosaurier-Reihe

Eine Welt voller Heuschrecken

Das Ende der „Jurassic World”-Trilogie soll auch das große Finale einer Filmreihe markieren, die mit den „Jurassic Park”-Abenteuern der Neunzigerjahre begann. Doch an deren Charme reicht inzwischen nichts mehr ran. Der letzte Film jagt alte und neue Darsteller der Reihe durch ein mit halbgaren Ideen vollgestopftes Actionszenario, in dem die Dinos die ganze Welt bevölkern – aber niemanden mehr so richtig begeistern können.

Von Gian-Philip Andreas

Dieser Tyrannosaurus Rex hat offenbar mächtig Appetit. Ob es da wohl klug ist, die Blech-Autos zu verlassen? Foto: Universal Pictures/dpa

Für den Kehraus der „Jurassic World“-Reihe wollten die Macher noch einmal in die Vollen gehen: Nachdem die bisherigen Dino-Abenteuer immer auf tropischen Inseln stattfanden, geht es diesmal um die ganze Welt. Am Ende des letzten Teils wurden die gentechnisch gezüchteten Urzeitechsen auf dem Festland ausgesetzt, wo sie jetzt in sehr fragiler Koexistenz mit den Menschen zusammenleben. Daraus hätte eine spannende letzte Dino-Kino-Sause entstehen können, doch Regisseur Colin Trevorrow (drehte schon den vierten Teil) und Co-Autorin Emily Carmichael konnten sich auf nichts so richtig festlegen, weshalb nun ein hochgerüstetes Actionspektakel entstanden ist, dem der Charme der Reihe endgültig ausgetrieben wurde.

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