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„Resident Evil“: Maues Horror-Reboot

Für immer untot

Das Franchise um die „Resident Evil”-Videospielverfilmungen schien 2016 am Ende zu sein. Die Produzenten aber fanden einen Weg, doch weiterzumachen: Sie stellen die Reihe einfach auf Null und erzählen sie, näher an den Spielevorlagen, einfach neu von vorn. Aufregender wird es dadurch aber nicht.

Von Gian-Philip Andreas

Avan Jogia (l.) und Kaya Scodelario ballern auf Zombies. Foto: Metropolitan FilmExport

Wenn in Filmtiteln vom „letzten Kapitel” die Rede ist, wissen im Sequel-Zeitalter längst alle, dass weitere Teile folgen werden. Das ist nun auch im Fall von „Resident Evil” so, dem erfolgreichen Videospielverfilmungs-Franchise, das fünf Jahre nach dem „letzten Kapitel” ein Reboot erfährt – eine Aufnullstellung mit neuen Darstellern.

Statt Milla Jovovich, die sich durch die ersten sechs Teile ballerte, gibt nun Kaya Scodelario („Maze Runner”) die Powerfrau, die dem Ausbruch einer Zombie-Apokalypse auf die Spur kommt. Regisseur Johannes Roberts wollte die Reihe endlich so nah an die Spiele heranführen, wie es Fans schon immer erhofft hatten. So stützt sich der Film erstaunlich werkgetreu auf die beiden ersten Games aus den Neunzigern. Das heißt: mehr Horror als Action.

Das Resultat überzeugt dennoch kaum, denn hölzerne Dialoge, unübersichtliche Action und abgestandene Schreckeffekte bieten wenig mehr als eine schnell vergessene Geisterbahnfahrt.

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