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„Die Croods 2 – Alles auf Anfang“: Rasant

In der grünen Oase

Gelungene Fortsetzung der Animationsspäße mit Urzeitfamilie „Croods“, die auf eine in der Evolution höher stehende Familie treffen und gemeinsam rasante Abenteuer bestehen.

Von Hans Gerhold

Die liebenswerte Urzeitfamilie streckt sich hier nach den Früchten der Natur. Foto: DreamWorks

Als die urzeitliche Familie „Die Croods“ 2013 erstmals ihre Späße trieb, wurde der Steinzeit-Wahnsinn wegen der spektakulären Bildwelten aus Flora und Fauna und des rasanten Tempos ein voller Erfolg. Die Anleihen bei den „Ice Age“-Filmen, das gemeinsame Thema der Familie, die zusammenhalten muss, und der Verlust von Heimat sorgten für gelungene Animationsepen mit vergnüglichem Witz.

Siebenhalb Jahre später sind die Anarcho-Brocken um Vater Grug (Stimmen: Nicolas Cage/Uwe Ochsenknecht) in „Die Croods 2 – Alles auf Anfang“ immer noch auf der Suche nach einer neuen Bleibe und treffen auf die in der Evolutionsstufe höher stehenden Bessermanns. Nomen est omen. Die feinen Leute mit Fahrstuhl zur Baumhöhle, Toilette mit Spülung und kultiviertem Garten haben sich in der Wildnis eine grüne Oase mit Zaunwänden geschaffen.

Daraus wird kein verkrampftes Kontrastprogramm in grellbunt bepinselter Urwelt. Im Zen­trum steht die Freundschaft zwischen den jeweiligen Töchtern Eep und Dawn, die bei der Erkundung der Umwelt auf Gefahren stoßen und im Finale mit ihren Müttern als „Thunder Sisters“ in die Schlacht mit Wolfsspinnen (halb Wolf, halb Spinne) gegen „Punch-Affen“ ziehen, um die als Bananen verkleideten Väter zu befreien. Die volle Dröhnung eben. Gelungene Fortsetzung.

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