1. www.wn.de
  2. >
  3. Welt
  4. >
  5. Kino
  6. >
  7. Die Filmstarts der Woche

  8. >

Neu im Kino

Die Filmstarts der Woche

Das bewegte Leben der Pop-Ikone Whitney Houston wird im Kino neu erzählt. Dann gibt es Familienunterhaltung, und der «Gestiefelte Kater» kehrt zurück.

Von dpa

Naomi Ackie als Whitney Houston in einer Szene des Films "I Wanna dance with Somebody". Foto: Emily Aragones/Sony Pictures/dpa

Biopic über Whitney Houston «I Wanna Dance with Somebody»

Beverly Hills (dpa) - Als größte Stimme ihrer Generation wurde sie bezeichnet, manche sagen gar, sie habe die Stimme des Jahrhunderts gehabt. Schon bald elf Jahre ist der Tod der Popsängerin Whitney Houston in einem Hotelzimmer in Beverly Hills her - sie starb im Februar 2012. Nun kommt ein musikalisches Biopic über die Sängerin ins Kino, die nur 48 Jahre alt wurde. Houston («One Moment in Time», «I Will Always Love You») gehörte zu den amerikanischen Pop-Ikonen der 80er und 90er Jahre.

Im Biopic «I Wanna Dance with Somebody», der benannt ist nach einem ihrer größten Hits, verkörpert Naomi Ackie die Sängerin. Unter der Regie von Kasi Lemmons und geschrieben von Anthony McCarten - der mit biografischen Filmdramen über Musikgrößen erfahren ist, denn er schrieb schon das Buch zum Freddie-Mercury-Film «Bohemian Rhapsody» - entstand ein hochemotionaler Film.

I Wanna Dance with Somebody, 144 Minuten, FSK ab 12, von Kasi Lemmons, mit Naomi Ackie, Stanley Tucci, Ashton Sanders, Tamara Tunie, Nafessa Williams, Clarke Peters

«Oskars Kleid»: Familienkomödie über Geschlechterrollen

Hamburg (dpa) - Der Münchner Polizist Ben fristet seit der Trennung von seiner Frau Mira den Alltag allein im Reihenhaus. Doch als Mira von ihrem neuen Partner ein Baby erwartet, ziehen seine Kinder Oskar und Erna wieder bei ihm ein. Und Ben stellt fest, dass Oskar am liebsten ein gelbes Blümchenkleid trägt, sich schminkt und Lili genannt werden möchte. Der störrische Ordnungshüter ist entsetzt - aber am Ende stellt die kleine Lili seine Vorstellungen von Geschlechterrollen gehörig auf den Kopf. Gemeinsam mit dem Ben-Darsteller Florian David Fitz hat der Regisseur Hüseyin Tabak auch das Drehbuch verfasst, das zur humorig belehrenden, dabei leider auch stellenweise recht platten Familienunterhaltung gerät.

(Oskars Kleid, Deutschland 2022, 102 Min., FSK 6, von Hüseyin Tabak, mit Florian David Fitz, Laurì, Ava Petsch, Marie Burchard, Senta Berger und Burghart Klaußner.

Der «gestiefelte Kater» kommt wieder ins Kino

Hamburg (dpa) - Im neuen DreamWorks-Animationsfilm «Der gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch» feiert der flauschige Degenheld sein Comeback - wenn auch mit Hindernissen. Vom Tod verfolgt flieht der Kater zu Mama Luna, wo er seine Stiefel gegen Stricksocken eintauscht und ein ödes Katzenleben führt. Doch dann hört er von dem Wunschstern und wittert die Chance, sich seine Leben zurückzuholen. Mit einem herzensguten Hündchen, das in dem gestiefelten Kater seinen neuen und einzigen Freund gefunden zu haben glaubt, und der diebischen Kitty Samtpfote macht er sich auf die Suche nach dem Stern - und muss sich gegen den «großen Jack Horner» und Goldlöckchens Bärenfamilie behaupten.

Ein vergnüglicher Familienfilm mit viel Witz, Charme und Tiefgang, tollen Animationen, Situationskomik und natürlich dem flauschigsten Helden seit Erfindung der Heldengeschichten. Wer die Shrek-Filme mag, wird auch diesen Film lieben.

Der gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch, USA 2022, 102 Min., FSK 6, von Joel Crawford, mit den Stimmen von Benno Fürmann, Riccardo Simonetti und Oliver Kalkofe

Startseite