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Leises Drama

«Minari»: Melancholie ohne Kitsch

New York (dpa)

Eine Familie aus Südkorea emigriert in die USA, wo sie auf eine bessere Zukunft hofft. Doch das Leben dort erweist sich als schwierig in Lee Isaac Chungs Drama.

Von dpa

Steven Yeun als Vater Jacob in einer Szene des Films «Minari - Wo wir Wurzeln schlagen». Foto: Melissa Lukenbaugh/Prokino/dpa

Aus den USA kommt mit «Minari - Wo wir Wurzeln schlagen» ein Film in die deutschen Kinos, der besonders in der südkoreanischen Community in den Vereinigten Staaten große Begeisterung ausgelöst hat und für sechs Oscars nominiert war.

Der Autor und Regisseur ist Lee Isaac Chung, der sein melancholisches Familiendrama lose auf den eigenen Erfahrungen seiner Kindheit basieren lässt. Er erzählt von der vierköpfigen südkoreanischen Familie Yi, die in den 1980er Jahren aus Los Angeles auf eine Farm in Arkansas zieht. Vater Jacob hofft dort auf Erfolg als Landwirt, doch seine Frau Monica und die Kinder Anne und David haben Probleme, sich an die ländlichen USA zu gewöhnen.

Minari - Wo wir Wurzeln schlagen, USA 2020, 116 Minuten, FSK 6, von Lee Isaac Chung, mit Steven Yeun, Han Ye-ri, Yuh-Jung Youn

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