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Multiperspektivisch

Wenn Ritter in der MeToo-Zeit landen: «The Last Duel»

Berlin (dpa)

Hollywoodstars in Ritterrüstungen: Das hätte peinlich werden können. Aber Regisseur Ridley Scott trifft den richtigen Ton.

Von dpa

Adam Driver als Jacques LeGris in einer Szene des Films "The Last Duel". Foto: -/20th Century Studios/dpa

Ein Ritterfilm, jetzt, im Jahr 2021 - brauchen wir das wirklich? Tatsächlich aber ist Ridley Scotts «The Last Duel» kein klassischer Historienschinken. Stattdessen entpuppt sich der mit Matt Damon, Adam Driver und Ben Affleck prominent besetzte Film über das Mittelalter als ein äußerst aktuelles Werk.

Damon spielt einen Ritter, dessen Ehefrau von einem Knappen vergewaltigt wird. Sie will Gerechtigkeit und den Fall anzeigen. Der Film erzählt die Geschehnisse aus drei unterschiedlichen Perspektiven. «The Last Duel» basiert auf wahren Begebenheiten: Es soll einer der ersten erfassten Fälle der Geschichte sein, in dem sich eine Frau gegen Vergewaltigung gewehrt hat. Außerdem war das letzte in Frankreich gerichtlich angeordnete Duell.

(The Last Duel, USA 2021, 152 Min., FSK o.A., von Ridley Scott, mit Matt Damon, Adam Driver, Jodie Comer, keine Webseite)

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