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«Verzauberte Moderne»

Surrealismus-Ausstellung im Museum Barberini

Potsdam (dpa)

Das Okkulte und Magische stand für die Surrealisten nach Ansicht der Aussstellungsmacher im Zentrum ihrer Kunst. Die Ausstellung in Potsdam spannt einen Bogen über sieben Jahrzehnte.

Von dpa

In Klimaboxen stehen die noch unausgepackten Bilder für die neue Ausstellung "Surrealismus und Magie" im Museum Barberini. Foto: Bernd Settnik/dpa

Das Interesse der Surrealisten an Okkultismus und Magie steht im Mittelpunkt der neuen Ausstellung des Potsdamer Museums Barberini - in der Schau «Surrealismus und Magie. Verzauberte Moderne» werden von Samstag an bis zum 29. Januar 2023 rund 90 Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus 15 Ländern gezeigt. Dabei werden bekannten Werken etwa von Salvador Dalí, Giorgio de Chirico, Max Ernst oder René Margritte Arbeiten weniger bekannter Künstler gegenübergestellt. Darüberhinaus zeigt die Ausstellung Beiträge von Künstlerinnen wie Leonora Carrington, Kay Sage oder Dorothea Tanning.

«Die Surrealisten haben das Okkulte und Magische im Zentrum ihrer Kunst gesehen», sagte Museumsdirektorin Ortrud Westheider am Donnerstag bei der Vorstellung der Schau. «Die Nähe zu den neuen Wissenschaften Psychologie und Anthropologie zeichneten den Surrealismus aus.» Kurator Daniel Zamani sprach von einer Hinwendung zum Irrationalen, Traum und Unbewussten bezogen auf die Arbeit Sigmund Freuds.

Die Ausstellung spannt einen Bogen über sieben Jahrzehnte des Surrealismus von 1914 bis 1987. Sie wurde gemeinsam mit der Peggy Guggenheim Collection in Venedig entwickelt. Dort war die Ausstellung von April bis September parallel zur Biennale di Venezia zu sehen und zog rund 215 000 Besucher an.

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