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Apache 207: Auf der Bühne zu stehen ist unbeschreiblich

Berlin (dpa)

Der Rapper Apache 207 passt nicht so recht in Schubladen. 2019 ging seine Hit-Single «Roller» durch die Decke. Wegen Corona konnte er erst 2022 auf Tour gehen. Was macht das mit einem Musiker?

Von dpa

Der deutsche Rapper Apache 207. Im kommenden Jahr beginnt seine Tour im Juni in Hannover. Foto: Sony Music/dpa

Für Rapper Apache 207 ist es das unglaublichste Gefühl, auf der Bühne zu stehen. «Du lebst in dieser Show, du willst gar nicht, dass es aufhört und siehst in den Gesichtern der Fans, dass sie auch so fühlen», sagt der 25-Jährige, der in Ludwigshafen aufgewachsen ist, im dpa-Interview. «Dieses Verschmelzen der Energien und wie man dabei die ganze Magie und Liebe spürt, das ist unbeschreiblich.»

Apache 207 ist mit seinem Hit «Roller» 2019 berühmt geworden. Das Lied war in den ersten zehn Jahren des Streaming-Diensts Spotify in Deutschland das meistgespielte Lied. Seine erste Platte «Treppenhaus» schaffte es auf Platz eins der Charts. «Wir sind sehr selbstbewusst herangegangen und waren uns sicher, dass das Potenzial hat, aber dass es so ein Ausmaß annimmt, das hätte man natürlich nicht gedacht», sagt der Künstler über den Erfolg.

Musikalisch spielt Apache 207 mit verschiedenen Genres und bewegt sich irgendwo zwischen Rap, R'n'B, Pop, Disco und Zeitgeist. Mit seinen langen schwarzen Haaren und der Lennon-Sonnenbrille passt der zwei Meter große Künstler auch optisch nicht in eine Schublade. «Ich habe mir nie ein Kostüm angezogen, das ist einfach meine eigene Kleidung, das ist so wie ich bin», sagt Apache 207, der mit bürgerlichem Namen Volkan Yaman heißt.

Erste Tour von Apache 207 war 2022

Viele würden den Style des Musikers als «anders» bezeichnen, doch für den Musiker sei das kein «Anderssein». «Wenn du mich jetzt an der Tanke triffst, dann siehst du mich genauso, wie du mich auch in einem Musikvideo siehst», sagt der Musiker.

Seine erste eigene Tour konnte Apache 207 aufgrund der Corona-Lage erst 2022 spielen. Die Arena-Tour war innerhalb von 16 Minuten ausverkauft. «Für mich war es wirklich schmerzhaft, nicht live performen zu können», sagt der Rapper. «Nachdem man so lange nicht auf der Bühne stehen konnte, war es umso so krasser, wieder echtes Feedback in Form von Mimik und Gestik zu bekommen.»

Die schönsten Nachrichten seien von Fans, die sich für die Show bedanken. Das seien die Momente, in denen er merke: «Ey das ist das alles wert, jede Schwierigkeit und jede Hürde ist es einfach wert, um am Ende vor Leuten zu stehen und sie glücklich machen zu können», sagt der Musiker.

Auch im kommenden Jahr wird der Rapper wieder auf der Bühne stehen. Seine Open-Air-Tour beginnt am 10. Juni in Hannover und bringt ihn in zahlreiche weitere deutsche Städte. Das Finale ist am 16. September in der Berliner Waldbühne geplant.

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