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Interview mit Prof. Dr. Andreas Brenne

Ein Kritiker des Kolonialismus: Kunstpädagoge widerspricht der Kritik an Karl May

Münster

Als der Verlag Ravensburger die Begleitbücher zu einem neuen Winnetou-Film zurückzog, wurde auch viel Kritik an Karl May, dem Erfinder der literarischen Figur, laut. Zu Unrecht, wie der Kunstpädagoge und Karl-May-Experte Andreas Brenne betont.

„Pierre Brice und Gojko Mitic in ,Unter Geiern‘ (1964): Hier treffen sich die beiden Winnetous aus Ost und West.“ Kurz danach wurden die DEFA-Indianerfilme gedreht. Foto: IMAGO/Prod.DB

Der Begriff „Indianer“ sei „durchaus zu verwenden“, schrieb uns der Kunstpädagoge Prof. Dr. Andreas Brenne im Zusammenhang mit den zurück­gezogenen „Winnetou“-Begleitbüchern, „da er heute als Selbstbezeichnung der indigenen Bürgerrechtsbewegung Verwendung findet.“ Dazu und zum Thema Karl May wollten wir von Brenne, der in Münster lebt und in Potsdam den Lehrstuhl für Kunstpädagogik und Kunstdidaktik innehat, gerne mehr erfahren.

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