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Identitätspolitik

Das Gefühl, an den Rand gedrängt zu sein

Fragen rund um die Themen Nation, Kultur und Minderheiten wühlen die Gesellschaft auf. Führt der Streit um linke und rechte „Identitätspolitik“ in eine Sackgasse aus Verletztheiten? Oder ist der Kampf um neue Deutungshoheiten überfällig, um soziale Schieflagen zu beseitigen?

Claudia Kramer-Santel

In der Gesellschaft tobt eine Debatte um Gruppenzugehörigkeit, Anerkennung und Identität. Droht uns eine Spaltung wie in den USA? Foto: dpa

Wer sich fragt, worum es in dem unentrinnbar scheinenden Kreislauf von Verletztheiten, Verein­fachungen und Polarisierungen geht, den rechte und linken Identitätspolitik produziert, findet darauf mittlerweile unendlich viele Antworten. Eine maßgebliche hat 2019 der politische Theoretiker Francis Fukuyama in seinem Buch „Identität“ geliefert. Es geht bei dem Wunsch um Identität um das gefühlte Fehlen von Würde, Anerkennung und Sichtbarkeit in der modernen Gesellschaft.

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