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Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Die Erinnerung darf nie sterben

„Die Urenkel möchten wissen, weshalb ihre Urgroßeltern so lange einem Massenmörder die Treue halten konnten“, sagte der Auschwitz-Überlebende Max Mannheimer - 2016 ist er verstorben. Die Ära der Zeitzeugenschaft endet, aber die Brücke über die Generationen einer Familie bleibt.

Martin Ellerich

zeigt die Tätowierung mit seiner Häftlingsnummer. Foto: dpa

Am 27. Januar 1945 wurden die Tore der Hölle geöffnet“, so hat es Israels Präsident Reuven Rivlin genau 75 Jahre nach der Befreiung formuliert. Als Soldaten der Roten Armee an jenem 27. Januar 1945 im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau eintrafen, befreiten sie 7500 Häftlinge, die noch lebten. Sie fanden die Leichen jener, die die SS noch kurz vor ihrem Abzug ermordet hatte. Und sie entdeckten Asche – viel Asche.

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