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Krieg in der Ukraine

Ministerin Schulze: «Kinder leiden besonders unter Krieg»

Baia Mare (dpa)

Entwicklungsministerin Svenja Schulze macht sich an der rumänisch-ukrainischen Grenze ein Bild von der Lage der Geflüchteten machen. Für das UN-Kinderhilfswerk Unicef soll es mehr Geld geben.

Von dpa

Entwicklungsministerin Schulze besucht Unicef-Projekte für geflüchtete ukrainische Familien an der rumänischen Grenze zur Ukraine. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) will verstärkte Anstrengungen für den Schutz der vor dem Ukraine-Krieg geflüchteten Kinder und Jugendlichen.

«Putins Krieg gegen die Ukraine verursacht unermessliches Leid für die Frauen, Männer und Kinder in der Ukraine. Kinder leiden ganz besonders unter diesem Krieg», sagte die Ministerin bei einem Besuch im rumänischen Grenzgebiet zur Ukraine.

Schulze wollte nach der Landung auf Einladung des UN-Kinderhilfswerks Unicef nach Sighet an der rumänisch-ukrainischen Grenze reisen, um sich dort ein Bild von der Lage der Geflüchteten und den Unterstützungsleistungen zu machen. Deutschland ist der zweitgrößte Geber von Unicef.

Weitere zwei Millionen Euro für Unicef

Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) hat Unicef vergangenen Jahr mit rund 621 Millionen Euro gefördert und stellt jetzt zwei Millionen Euro zusätzlich bereit. Damit soll insbesondere von Krieg und Vertreibung traumatisierten Kindern und Jugendlichen Zugang zu psychosozialer Versorgung ermöglicht werden.

Viele Kinder seien mit ihren Müttern auf der Flucht, sehr viele jedoch ohne ihre Eltern unterwegs, allein oder in Begleitung von Verwandten, Nachbarn oder Bekannten, so Schulze. Für diese Kinder seien «Blue Dot Zentren» von Unicef ein wichtiger Schutzraum und eine erste Anlaufstelle. Sie danke den rumänischen Behörden, Unicef und vielen Helferinnen und Helfern vor Ort für unermüdlichen persönlichen Einsatz.

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