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Bundesbeauftragter für Stasi-Unterlagen

Roland Jahn: „Wir wollten ein freies Leben führen“

Berlin/Münster

Die Pauschalisierung „ostdeutsch“ ist meist daneben, findet Roland Jahn, Bundesbeauftragter für Stasi-Unterlagen. Im Interview erklärt er, wieso das Schubladendenken falsch ist und was er Menschen entgegnet, die meinen, ihre Freiheitsrechte würden heute genauso beschnitten wie in der DDR.

wn

Der einstige DDR-Bürgerrechtler Roland Jahn leitet als Bundesbeauftragter die Stasiunterlagen-Behörde. Foto: Gunnar A. Pier

DIE Ostdeutschen, die gebe es so gar nicht, sagt Roland Jahn. Dazu seien die Lebenswege in der DDR zu unterschiedlich gewesen, meint der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (BStU) im Gespräch mit unserem Redaktionsmitglied Martin Ellerich zu 30 Jahren deutscher Einheit. Die Schubladen Ost und West würden bewusst von Leuten benutzt, die das politisch instrumentalisieren wollen, so Jahn.

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