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Milieu-Studien zum Covid-Infektionsrisiko

Corona-Pandemie trifft Migranten besonders

Köln/Duisburg

Neue ­Studien belegen, dass in Deutschland die Corona-Pandemie besonders in  Städten und Wohnvierteln mit hohem Migrantenanteil und hoher Arbeitslosigkeit  grassiert. Geodatenforscher von „Infas 360“ haben Infektionszahlen sowie sozio­ökonomische Daten aus den Städten Köln und Duisburg analysiert und kommen zu dem Ergebnis überdurchschnittlich hoher Corona-Fallzahlen in eben diesen Wohngegenden.

Norbert Tiemann

In Wohnvierteln mit hoher Arbeitslosigkeit und hohem Migrationsanteil tobt das Coronavirus besonders stark. Foto: IMAGO/Rupert Oberhäuser

Das Thema ist heikel, nahe am Tabu. Wer auch immer es aufgreift, läuft Gefahr, entweder in die Rassismus-Ecke gestellt zu werden oder aber Applaus von unerwünschter Stelle, zum Beispiel von der AfD, zu bekommen. Inzwischen aber gibt es belastbare Studien mit Zahlen, die der Politik neue Aufgaben zuweisen: Das Coronavirus grassiert besonders stark in Wohn­gegenden mit hoher Arbeitslosigkeit, mit hohem Ausländer- und Migrationsanteil, in Gegenden, die man als soziale Brennpunkte bezeichnet.

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