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Pandemie

USA: Mehr als eine Million neue Corona-Fälle an einem Tag

Baltimore (dpa)

Die Omikron-Variante treibt die Zahl der Infizierten in den USA in die Höhe. Wegen der Feiertage ist bei der Statistik allerdings Vorsicht geboten.

Von dpa

Testzentrum für Covid-19-Antigentests in Cameron County in La Feria, Texas. Foto: Denise Cathey/The Brownsville Herald/dpa

Die Zahl der täglich erfassten Corona-Neuinfektionen in den USA hat nach Angaben der Universität Johns Hopkins (JHU) erstmals die Schwelle von einer Million überschritten.

Mit rund 1,084 Millionen neuen Fällen am Montag registrierten die Behörden demnach fast doppelt so viele wie eine Woche zuvor (544 329). Dies geht aus Daten der Universität in Baltimore vom Dienstagmorgen hervor.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC berichtete, für Montag seien knapp 830.000 Infektionen gemeldet worden - auch das wäre ein absoluter Höchststand. Es war nicht unmittelbar klar, wieso die Zahlen von JHU und CDC einen so großen Unterschied aufweisen. Infolge der Feiertage kam es zuletzt aber häufiger zu Verzerrungen bei den Corona-Daten.

Omikron-Anteil bei 95 Prozent

Die Zahl der Infektionen im Durchschnitt der vergangenen sieben Tage stieg den CDC-Daten zufolge auf fast 500.000 pro Tag an. Ende November hatte dieser Wert noch bei 100.000 gelegen. Laut CDC macht die Omikron-Variante des Virus inzwischen schätzungsweise 95 Prozent aller Neuinfektionen aus.

Der bisherige Höchstwert wurde JHU zufolge am 30. Dezember mit 590.576 verzeichnet. In dem Land mit 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang knapp 56,7 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Mehr als 829.000 starben. 62 Prozent der Bevölkerung gelten laut CDC als voll geimpft, 33,4 Prozent haben bislang eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt einen aktuelleren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder der CDC. In manchen Fällen werden die Zahlen aber auch nachträglich korrigiert.

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