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Kriminalität

Weitere Hausdurchsuchungen zum Fall Andrew Tate in Rumänien

Bukarest (dpa)

Der Influencer Andrew Tate bleibt in Haft. Ihm wird Menschenhandel, Geldwäsche und Vergewaltigung vorgeworfen.

Von dpa

Andrew Tate wird unter anderem Menschenhandel und Vergewaltigung vorgeworfen. Foto: Alexandru Dobre/AP/dpa

Zum Fall des wegen Verdachts auf Menschenhandel, Geldwäsche und Vergewaltigung inhaftierten britisch-amerikanischen Influencers Andrew Tate weitet Rumäniens Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aus. Am Donnerstag seien in der Sache weitere Hausdurchsuchungen eingeleitet worden, teilte die für organisiertes Verbrechen zuständige Sondereinheit der Staatsanwaltschaft, DIICOT, in Bukarest mit.

Durchsucht würden Immobilien in der Hauptstadt Bukarest sowie in den angrenzenden Regionen Ilfov und Prahova. Medienberichten zufolge dürfte es sich unter anderem um Wohnungen von Freunden des Verdächtigen handeln. Dazu nahm die Staatsanwaltschaft keine Stellung.

Andrew Tate, sein Bruder Tristan Tate sowie zwei Rumäninnen sitzen seit Ende vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Am vergangenen Dienstag hatte ein Gericht in Bukarest einen Widerspruch der Vier gegen die 30-tägige Untersuchungshaft zurückgewiesen.

Die Verdächtigen sollen junge Frauen dazu gezwungen haben, in kommerziell verbreiteten Sex-Videos mitzuwirken, die laut Medienberichten in einer Villa im Dorf Voluntari bei Bukarest produziert worden sein sollen. Den Ort des mutmaßlichen Verbrechens nannte die Staatsanwaltschaft nicht. Seit April 2021 waren die Tate-Brüder deswegen im Visier der rumänischen Ermittler.

Bekannt wurde Andrew Tate 2016, als er aus der britischen Big-Brother-Show hinausgeworfen wurde, weil ein Video publik geworden war, in dem er eine Frau mit einem Gürtel schlägt.

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