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LBS West und LBS Nord verhandeln

Bausparkassen prüfen Fusion

Münster

Die LBS Westdeutsche Landesbausparkasse (LBS West) mit Sitz in Münster will mit der LBS Nord fusionieren. Nach einem Zusammenschluss könnte die größte öffentlich-rechtliche Bausparkasse entstehen.

-sb-

Die LBS West hat ihren Sitz in Münster. Foto:

Es wäre die größte öffentlich-rechtliche Bausparkasse: Die LBS Westdeutsche Landesbausparkasse (LBS West) mit Sitz in Münster und die LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin-Hannover (LBS Nord) prüfen eine Fusion. Das teilten die Institute am Dienstag mit.

Im Fall eines Zusammenschlusses würde das künftige Geschäftsgebiet die Bundesländer NRW und Bremen (beide LBS West) sowie Niedersachsen und Berlin umfassen. Die Bilanzsumme würde dann bei 22 Milliarden Euro liegen – davon entfallen allein 14,4 Milliarden Euro auf die LBS West. „Wir sehen in einem möglichen Zusammenschluss die Chance, beide Häuser zu einer noch stärkeren und schlagkräftigeren Marktposition zu führen“, teilte Jörg Münning mit, Vorstandsvorsitzender der LBS West. Jetzt wolle man die Synergien eines Zusammenschlusses „im Detail analysieren“.

Die LBS West beschäftigt nach eigenen Angaben 613 Mitarbeiter im Innendienst. Träger sind der Rheinische Sparkassen- und Giroverband und der Sparkassenverband Westfalen-Lippe. Träger der LBS Nord sind die Norddeutsche Landesbank, der Sparkassenverband Niedersachsen sowie die Landesbank Berlin AG. Die LBS West und die LBS Nord agieren bereits seit 2013 gemeinsam als Anteilseigner der Immobilien-Vermittlungsgesellschaft LBS Immobilien GmbH Nord West.

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