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Währungen

Hält die Euro-Schwäche an?

Flaue Konjunktur, finanziell klamme Staaten und hohe Arbeitslosigkeit sind die aktuellen Markenzeichen der Eurozone. Die Gemeinschaftswährung hat im Vergleich zu anderen großen Währungen wie dem Dollar in den vergangenen Monaten deutlich abgewertet.

Flaue Konjunktur, finanziell klamme Staaten und hohe Arbeitslosigkeit sind die aktuellen Markenzeichen der Eurozone. Foto: colourbox

Für Johannes Elmerhaus von der Value Experts Vermögensverwaltungs AG in Beckum, dürfte der Euro in Relation nicht mehr so stark fallen: „Die Gemeinschaftswährung ist überverkauft; die meisten negativen Nachrichten sind bereits eingepreist.“ Außerdem handele es sich viel mehr um eine Stärke des US-Dollars: Seit Beginn des 3. Quartals 2014 hat der US-Dollar gegenüber den wichtigsten Weltwährungen um durchschnittlich 10 Prozent zugelegt. Der Kurs wurde durch das Ende des Anleiheankaufprogramms Quantitative Easing befeuert.

Anlegern sollten daher größtenteils im Euro-Raum bleiben, rät Elmerhaus. Er greift allerdings zu einem Teil auf Fremdwährungsanleihen aus Schwellenländern wie Brasilien, Türkei, Mexiko oder Südafrika mit einer Restlaufzeit von zwei bis drei Jahren zurück. Diese Länder können eine vergleichsweise geringere Verschuldung und ein höheres Zinsniveau vorweisen. Außerdem haben ihre Währungen gegenüber dem Euro bereits abgewertet, sodass es Chancen auf Währungsgewinne gibt. 

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