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Reschke: Zorc wäre «Toplösung» als Bierhoff-Nachfolger

München (dpa)

Nach der Auflösung des Bierhoff-Vertrags werden zahlreiche Namen als mögliche Nachfolger gehandelt. Der Ex-Bayern-Funktionär Michael Reschke hält einen früheren Dortmunder für eine gute Lösung.

Von dpa

Auch Michael Reschke hat einen Vorschlag für die Bierhoff-Nachfolge. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Bayern Münchens früherer Technischer Direktor Michael Reschke hält den ehemaligen Dortmunder Sportdirektor Michael Zorc für einen geeigneten Nachfolger von Oliver Bierhoff beim Deutschen Fußball-Bund.

«Michael Zorc wäre aus meiner Sicht eine Toplösung», sagte Reschke im Interview der «Mediengruppe Münchner Merkur/tz». «Eines ist sicher: Der DFB-Sportdirektor kann nur dann stark sein, wenn er Entscheidungsbefugnisse besitzt und die Prozesse zur Umsetzung seiner Ideen sinnvoll sind.»

Der DFB hatte die Vertragsauflösung von Bierhoff bekannt gegeben. Der 54-Jährige war «Geschäftsführer Nationalmannschaften und Akademie». Wer künftig den Weg als für die Nationalmannschaften und die Akademie verantwortlicher DFB-Direktor vorgibt oder ob es zu einer Neustrukturierung der Aufgaben kommt, ist offen.

Detailliertes Anforderungsprofil

Das Anforderungsprofil eines möglichen Sportdirektors beschreibt Reschke detailliert: «Wichtig wäre eine sportlich komplexe Erfahrungspalette, im Idealfall als Spieler und Trainer sowie mit wichtigen Einblicken in den Nachwuchsbereich, dem Scouting und einem guten Gefühl für die Sportwissenschaft», sagte der 65-Jährige, der derzeit Head of European Football der Berater-Agentur CAA Stellar ist.

«Zudem benötigt man emphatische Intelligenz, muss Gruppen und Teams führen können, Diskussionsrunden leiten, Strahlkraft in die Vereine besitzen und natürlich auch das Medienspiel beherrschen», sagte Reschke. «Der Sportdirektor sollte fleißig, belastbar und deutschsprachig sein, da Kommunikation das A & O ist.» Zorc hatte bei Borussia Dortmund bis zum vergangenen im Sommer als Sportdirektor gearbeitet.

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