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Neues aus Katar

Notizen von der Fußball-Weltmeisterschaft

Doha (dpa) - 

Unterhaltsames und Interessantes von der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar.

Von dpa

Zum Halbfinale gegen Frankreich werden Tausende Menschen aus Marokko einfliegen. Es soll 30 Sonderflüge nach Katar geben. Foto: Luca Bruno/AP/dpa

Altstars dabei

WM-Halbfinalist Kroatien hat seine Fußball-Helden nach ihrer Karriere schon immer gern in die Arbeit des Verbandes oder der Nationalmannschaft eingebunden. Stürmerlegende Davor Suker war bis 2021 Verbandspräsident, Wolfsburg-Coach Niko Kovac von 2013 bis 2015 Nationaltrainer. Bei der Weltmeisterschaft in Katar arbeitet der frühere Bundesliga-Profi Ivica Olic als Assistent von Chefcoach Zlatko Dalic - und auch ein anderer ehemaliger Bayern-Stürmer gehört zum kroatischen Trainerstab: Mario Mandzukic.  «Er redet ja nicht viel. Aber er hat mir schon ein paar wichtige Ratschläge gegeben», sagte Mittelstürmer Bruno Petkovic vor dem Halbfinale gegen Argentinien. Bei der WM 2018 in Russland spielte noch Mandzukic selbst auf seiner Position. 

Uno-König

Im EM-Quartier von WM-Titelverteidiger Frankreich kommt zur Freizeitgestaltung auch mal ein altbekanntes Kartenspiel auf den Tisch: Den Klassiker Uno zockt das Team um Superstar Kylian Mbappé gerne in größerer Runde. Dabei geht es schon mal turbulent und laut zu. Gute Chancen auf den Titel des Uno-König dürften der Ex-Dortmunder Ousmane Dembélé und Mittelfeldspieler Youssouf Fofana haben. Denn die allgemeine Aufregung am Tisch nutzen die beiden auch mal, um Karten unbemerkt im Stuhl des Nebenmanns verschwinden zu lassen.

Heimspiel

Es wird voll in Doha. Zum Halbfinale zwischen Marokko und Frankreich am Mittwoch werden Tausende Menschen aus Marokko einfliegen. Medienberichten zufolge verteilt der Verband 13.000 Freikarten, es soll 30 Sonderflüge geben. «Wir haben die besten Fans der Welt», sagte Nationaltrainer Walid Regragui vor der Partie. «Ich bin sehr glücklich, weil die Welt jetzt sieht, wie die marokkanischen Fans sind. Sie kommen überall hin, um die Mannschaft zu sehen.» Vom Flughafen wartet auf die zahlreichen Anhänger der Löwen vom Atlas aber noch eine längere U-Bahn- und Busfahrt. Das Al-Bait Stadion ist das am schwersten zu erreichende der WM.

Unbeeindruckt

Lionel Messi war nach einer Verbal-Attacke auf den niederländischen Nationalspieler Wout Weghorst in den Fokus geraten. Für den norwegischen Ex-Profi Jan Age Fjörtoft rufen die gezeigten Emotionen des argentinischen Superstars aber keine Verwunderung hervor. «Ich kann nicht glauben, dass die Leute überrascht sind, dass Messi auch eine aggressive Seite hat. Ohne sie wirst du nicht der (vielleicht) Beste aller Zeiten sein», twitterte Fjörtoft. Im Viertelfinale zwischen Argentinien und den Niederlanden hatten die Spieler beider Teams insgesamt 15 Gelben Karten kassiert - so viele wie noch nie in einem WM-Spiel. Darunter auch Lionel Messi.

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