Blockbuster statt Gala

Pandemie forderte Spontanität des Planungsteams heraus

Münster

Zwei Tage, vier Gewinner, eine Tasche voller Awards, Konfetti-Kanonen und eine crossmediale Crew, die sich mit Alltagsmasken und dem nötigen Abstand auf den Weg gemacht hat, um in diesen schwierigen Zeiten den BRILLANZ-Gewinnern eine freudige Botschaft zu überbringen.

Ann-Christin Frank

Das Brillanz-Team stimmt sich auf die Preisübergabe ein. Foto: Oliver Werner

„Geplant war die Verleihung der Preise eigentlich ganz anders, nämlich so wie in den Vorjahren als Abend-Gala mit geladenen Gästen“, sagt Jonas Metzen, Manager des BRILLANZ-Wettbewerbs. Wichtig zu wissen: Die Planungen und Vorbereitungen für den Kreativwettbewerb laufen natürlich schon über Monate hinter den Kulissen. Doch ebenso lange war klar, dass sich die Lage in Zeiten der Corona-Pandemie immer sehr dynamisch entwickeln könne. Also war bei den Planungen stets große Flexibilität gefordert.

„Als sich dann plötzlich ein erneuter Lockdown ankündigte, war schnelles Umdenken angesagt“, ergänzt BRILLANZ-Manager Felix Siedhoff aus dem Media Marketing Team bei Aschendorff und fügt hinzu: „Eine reine Online-Veranstaltung zur Preisverleihung kam für uns nicht infrage, da das sehr unpersönlich ist.“

Besondere Perspektiven

Besondere Zeiten erfordern eben besondere Perspektiven – Aschendorff Medien hat sich für die crossmediale Aufbereitung des Events entschieden und ist bei den Award-Gewinnern mit Moderator und Preis-Überbringer, Filmteam, Fotograf und Redakteurin angerückt, um nicht nur den Award zu überreichen, sondern auch um die Verleihung virtuell allen Zielgruppen zugänglich zu machen.

Bei einem Gedankenaustausch mit dem BRILLANZ-Moderator Christoph Tiemann ist innerhalb weniger Tage das Konzept zum Film entstanden. Wichtigstes Stilelement dabei: der Überraschungseffekt. Denn den Gewinnern wurde nur mitgeteilt, dass ein Team den Preis vorbeibringt – jedoch nicht in welcher Form. Dieser ist geglückt. Trotzdem die Mitarbeiter der nominierten Werbeagenturen größtenteils im Homeoffice waren, wurden vom Filmteam überall genug kreative Köpfe angetroffen, die vor der Kamera ihre Dankesrede halten konnten. Und der Vorteil eines Films gegenüber einer Gala: Es bleibt nicht nur die Erinnerung.

Startseite