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WN-Spendenaktion

Mutter-Baby-Heim kann erweitert werden

Münster

Bald können in dem Mutter-Baby-Heim noch mehr junge, alleinstehende Mütter in Nepal Schutz finden: Dank der Spenden für den Verein „pro filia“ ist das Projekt gesichert und kann sogar ausgeweitet werden. Auch andere Projekte im Kampf gegen den Mädchenhandel im Land sollen gefördert werden.

Renee Trippler

Dr. Johanne Feldkamp

Dr. Johanne Feldkamp ist überwältigt, wie viel Unterstützung ihr Verein „pro filia“ über die WN-Spendenaktion erfahren hat: „Das ist wirklich unglaublich. Es ist wie ein Lottogewinn, dass wir daran teilnehmen können.“ Der Verein setzt sich in Nepal gegen Mädchenhandel und Zwangsprostitution ein, indem Mädchen an der Grenze zu Indien abgefangen und in Sicherheit gebracht werden.

Um die Situation vor Ort zu verbessern, gibt es zudem Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze für die Mädchen. „Pro filia“ finanziert außerdem ein Mutter-Baby-Heim. Dort können junge, alleinstehende Frauen Schutz finden, die schwanger sind – häufig nachdem sie vergewaltigt wurden. „Das Mutter-Baby-Heim ist bereits für mindestens zwei Jahre abgesichert und kann ausgeweitet werden“, freut sich Feldkamp.

Vier Projekte, ein Konto

Vier Projekte stehen zur Auswahl: Jung mit Krebs, Krisenhilfe, Pro filia, Indien. Wer für ein bestimmtes Projekt spenden möchte, sollte das bei der Überweisung vermerken. Eine Spendenquittung wird ab 200 Euro automatisch ausgestellt, wenn die Adresse angegeben ist.

Wenn Sie mit der Nennung Ihres Namens in der Zeitung einverstanden sind, tragen Sie bitte bei der Überweisung beim Verwendungszweck den Code 2020 in der zweiten Zeile oder unter „Veröffentlichung?“ ein.

Konto: Sparkasse Münsterland Ost; IBAN: DE 43 4005 0150 0000 0088 88

Datenschutz: Ihre personenbezogenen Daten verwenden wir, soweit keine darüber hinausgehende Einwilligung vorliegt, zur Abwicklung des der Erhebung zugrundeliegenden Zwecks. Nähere Informationen zum Umgang mit personenbezogenen Daten erhalten Sie unter www.wn.de/Service/Datenschutz

Doch nicht nur für die finanzielle Hilfe ist sie dankbar: „Es kamen ganz viele Anrufe und E-Mails mit Fragen zu dem Thema und unserem Verein, aber auch danach, wie man sich ehrenamtlich einbringen kann.“

Darüber hinaus habe der Verein bereits vier neue Mitglieder gewonnen: „Das ist natürlich besonders schön, weil es eine kontinuierliche Unterstützung bedeutet“, erklärt Johanne Feldkamp.

Mit der Partnerorganisation „Maiti“ in Nepal werde man Anfang des Jahres ein Jahresbudget aufstellen, „dann gucken wir, was alles machbar ist.“

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